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Jimmy Lewis intervistato da ASUPA 2012





Intervista a Jimmy Lewis shaper di fama mondiale nato e residente a Maui Hawaii .

Ha shapato la sua prima tavola da surf nell'ormai  lontano 1966, da allora non ha mai smesso di fare, quello che lui definisce il piu' bel lavoro del mondo.

 In questa appassionata intervista tradotta in lingua Tedesca, spiega il proprio modo di lavorare  all'esigente pubblico Austriaco e Tedesco.

Hawaii ist eins der beliebtesten Ziele für Surfer aus der gazen Welt und hier hat auch das Stand Up Paddle Surfing seinen Ursprung, ein Sport der immer mehr Liebhaber gewinnt. Auf der Reise nach Maui im April war Andrea Di Sante zu Besuch bei Jimmy Lewis, einem der besten Shaper weltweit. Seit er 1968 mit der Produktion von Surfboards begann ist er einer der Leader des Board Designs und keiner hat den Sport so revolutioniert wie er. Seine Boards kommen aus der famosen Kinetic Factory und nicht nur aus irgendeiner. Jimmy's Qualitäts-Finishing ist der Standard mit dem alle anderen Boards vergleicht werden... Anbei findet ihr das Interview von Andrea mit Jimmy Lewis, sowie die Produktinfos als Download. Als wir in Jimmy´s Shop kommen empfängt uns der Meister gleich höchst persönlich mit einem strahlenden Lächeln. Man merkt sofort daß er seine Arbeit liebt, er nimmt sich viel Zeit für für uns und seine Kunden und schafft es stehts genau zu verstehen was ein Surfer, Kiter, Paddler braucht... Wir haben ihm ein paar Fragen zum Stand Up Paddling und dessen Zukunft gestellt, daraus ist ein kleines Interview entstanden. JLID: Hallo Jimmy, in diesem ersten Jahr wurden sehr viele neue Stand-Up Boards von verschiedenen Herstellern produziert, was denkst du, wie kam es dazu? JL: Ich denke vor allem wegen den vielen Leuten die sich diesem Sport genähert haben, Menschen verschiedener Altersgruppen, sehr viele Frauen, daher mußten auch Stand Up für jeden Anspruch entwickelt werden. Dieser neue Sport hat es zum Glück vielen Personen ermöglicht das Element Wasser ganz neu zu erleben egal ob auf dem Fluß, dem See oder im Ozean. Wichtig ist all diese verschiedenen Ansprüche wahrzunehmen und ein Produkt bester Qualität anzubieten das für alle geeignet ist, sowohl für Anfänger als auch Profis. JLID: Was muß man wissen um ein Board zu fertigen das mit den hohen Ansprüchen dieses stark ansteigenden Marktes mithalten kann? JL: Das wichtigste ist auf viele Daten zurückgreifen zu können, die ich dank meiner großen Erfahrung in all den Jahren ausreichend sammeln konnte. Auch nach fast zweiundfierzig Jahren nach meinem ersten Surfboard ist es jedes Mal wieder etwas ganz besonderes wenn ich in den Shaping Room hinunter gehe um ein neues Board zu erschaffen. Ich achte sehr genau darauf was die Leute wollen, besonders die Amateure denn die sind die besten Tester weil sie nicht so unter Leistungsdruck stehen. JLID: Wie entsteht ein neues Board? JL: Mein Shaping Room ist immer geöffnet! Alle die sehen möchten wie ich arbeite können das tun... ich höre erst einmal zu was der Kunde will und nicht wie er es will, daher kommt die Idee des Boards das nach und nach Form annimmt. Natürlich ist jedes Custom Board einzigartig, es könnte nicht anders sein, aber mein Ziel ist es dieses dann zu testen und so das beste Board in Form, Qualität und Ästetik zu erschaffen das es überhaupt gibt! Ich bin besonders prezise und mag es absolut nicht wenn etwas nur ungefähr ist. Wenn ein Blank nicht gut aus der Shaping Machine gekommen ist, wie zB. das neue 14´0 Sabre dann wird es ausgemustert um ein neues zu machen bis ich zu 100 % das habe was ich will! Ich arbeite vor allem dafür daß nachher meine Prototypen in der Kinetic produziert werden können, die beste Art damit sich möglichst viele Leute an meinen Boards erfreuen können.Ich habe mit meiner Arbeit stets versucht die Qualität zu verbessern ohne besonders auf andere Dinge zu achten, ich habe nie versucht billige Boards zu machen oder gar halbe Sachen, es gibt keine billigen oder teuren Boards sondern einfach nur gute oder schlechte. JLID: In welche Richtung wird das Stand Up 2011 gehen? JL: Ich bin vor allem Shaper von Surf-, Kitesurf- und Towsurf- Boards und ich habe oft miterlebt daß neue Wassersportarten sich sehr bald zu Gunsten des Marktes geändert haben, deshalb wird es auch sehr auf die Firmen ankommen und wer sie vertritt. Als ich 1990 beschlossen hab die Produktion von Windsurf einzustellen hatte das verschiedene Gründe, vor allem weil ich es nicht schaffte eine Möglichkeit zu finden meine Customboards so herzustellen wie ich es wollte. Damals und auch heute noch machen alle ihre Serienboards in der Form, das hab ich nie gemocht. Die Form beeinflußt das Leben eines Boards auf verschiedene Weise, besonders weil sie nach einiger Zeit wegen der Abnutzung ausgetauscht werden muß oder um ein neues Board zu machen. Deshalb sind die Firmen gezwungen die Formen immer wieder zu erneuern um mit den neuen Trends mitzuziehen und das treibt natürlich die Preise in die Höhe. Außerdem verwirrt der ständige Wechsel von Design und Bauweise die Begeisterten, die sicher auch gerne anders auskommen würden. Natürlich kann man trotzdem Fortschritte machen auch ohne all das Gute der vergangenen Jahre über Bord zu werfen. Ich habe zum Beispiel mein erstes Stand Up 2005 geshaped das ähnliche Charakteristiken wie ein Long Board Nose Rider hat und noch heute ist mein Allround Cruise 11´0 das meistverkaufte der ganzen Serie und ich würde es nie, aber wirklich nie, aus der Produktion nehmen. Ich kann eine neue Farbkombination hinzufügen aber der Shape ist seit 7 Jahren identisch. Es ist ein sehr einfaches Board und es ist wichtig Boards auf dem Markt zu haben die den Sport für alle zugänglich zu machen. Eine Sache die zum Beispiel im Sektor Windsurf nicht passiert ist und wo die großen voluminösen Boards viel zu schnell den Funboards weichen mußten. Wir dürfen nicht vergessen wo wir angefangen haben, es ist wichtig Boards mit diesen Eigenschaften zu erhalten, ich bin mir sicher Jimmy Lewis wird immer weiter ein 11´0 Allround Cruise produzieren und das auch noch in zwanzig Jahren das meistverkaufteste der ganzen Serie sein wird! JLID: Du hast eben die Factory angesprochen, verrätst du uns wie die Jimmy Lewis in der Kinetic produziert werden? JL: Ich habe das Glück schon seit mehreren Jahren meine Boards in der Kinetic zu produzieren, praktisch seit ich angefangen hab Boards in Serie zu machen. Ich benutze nur sehr gute Materialien erster Wahl und mein Freund James hat mehrere sehr gute Shaper di ich persönlich verfolge. Alle zwei Monate reise ich nach Vietnam und kontrolliere persönlich die Produktion. Jedes Board wird wie ein Custom, je nach Modell, nach ganz bestimmten Kriterien erst als Blank geformt, dann wird PVC in Vakuum aufgetragen um das Sandwich zu machen das dann laminiert und gesandet wird. Danach geht es weiter mit der Färbung durch spezielle Farben in Uretan und der Lackierung des Boards. Wenn die Arbeit beendet ist gibt es noch den finalen Check out der garantiert daß alles 100 Prozentig ist damit das Stück auf den Markt kommen kann. Nur so kann ich ein Produkt erhalten das fast identisch mit einem Custom ist und somit die Produktion der ganzen Serie immer am Laufen halten. Wieso sollte man ein Board wechseln wenn es gut ist, ich kann ja immer noch die Farbkombinationen ändern um es persönlicher und besonders elegant zu gestalten. JLID: Ok Jimmy, wir haben verstanden was du meinst... auch nächstes Jahr wird sich sicher so einiges tun, was werden die Tendenzen sein und vor allem was wird’s neues geben im Hause Jimmy Lewis? JL: Ich habe sehr viel darüber nachgedacht was meine Stand Up Serie noch braucht um komplett zu sein aber vor allem habe ich sehr viel mit meinen Händlern und den Personen gesprochen die diese Boards für ganz verschiedene Disziplinen nutzen. Dabei sind zwei neue Race 14´0 herausgekommen, ich wollte sowieso schon seit einiger Zeit in dieser Klasse mitmischen, genauerweise in der 12´6 Stock. Deshalb habe ich erst den Malika Downwinder entwickelt, ein Board für härteste Konditionen, es trägt nicht umsonst den Namen der famosen Bucht von Maui wo die Paddler downwind bis Kanaha machen. Es ist 28“ und hat ein großes Volumen von 290 Litern. Das andere ist das Sabre, wohl ein Board daß am besten für Regattas geeignet ist. Es ist wie ein Pfeil, der Bug ist sehr spitz, in der Zone der Füße ist es flach, die Außenlinie ist konkav mit einem leichten V am Ende. Es ist das Board das die meiste Arbeit gekostet hat, aber es hat sich gelohnt, ich bin sehr zufrieden! Die anderen beiden Boards sind das Son of Bombora 10´6 und das Baby Bomb 10´0. Die haben wir unserem Neu Seeländischem und Australianischen Händlern zu verdanken, die sich zwei Stand Up für Wellen über 15-20 Fuß gewünscht haben. Das Ergebnis sind zwei Semi Gun, sehr schmal und mit nur einem Finnen. Last but not least zwei neue Quad 9´1 und 8´7 die wir mittlerweile schon länger in Produktion haben und die somit schon jetzt verfügbar sind. Zwei Stand Up für die Welle ohne Kompromisse, sehr stabil trotz ihrer geringen Größe aber vor allem den Testern nach perfekt um Wellen abzureiten und zu drehen. JLID: Perfekt, dann bedanken wir uns für diese kurze Unterhaltung und wie sagt man bei euch... Do you need something? JL: Call 911! Den gesamten SUP Katalog findet ihr unter Download Link Jimmy Lewis Katalog Weitere Info's gibt es per E-mail unter: Info@jlid-italydistribution.com Text: JL International





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